HSC Schweich – HSG Hunsrück II 37:21 (17:10)
Quelle: mosel-Handball.de
Nach dem Remis im Hinspiel hatten sich die Schweicherinnen fürs Rückspiel in eigener Halle einiges ausgerechnet und der Plan ging völlig auf. Für die Gäste kam es knüppeldick! Den Sonntagnachmittag hatte sich Gästetrainer Flo Hübner sicher anders gewünscht! Schon im Vorfeld standen die Zeichen für die Gäste aus dem Hunsrück nicht gut und Hübner schien es geahnt zu haben: „Gerne spiele ich nicht in Schweich“. Doch in den Anfangsminuten sah es noch nicht schlecht für das Gästeteam aus, dass dem Schweicher Trainer Duo Hanni Rosch und Dirk Schmidt eine gleichwertige Begegnung bis zum 10:10 (20.) lieferten, doch das wars! Die Gastgeberinnen überrollten die Hunsrückerinnen in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte und zogen mit sieben Toren in Folge auf 17:10 zur Pause davon. Wer nun gehofft hatte, dass die Pause dem Gästeteam guttun würde, sah sich getäuscht. Die Schweicherinnen machten da weiter, wo sie kurz vor der Pause aufgehört hatten, schafften beim 22:12 (36.) die 10 Tore Führung, die in der Folge bis 24:14 (40.) verteidigt wurde. Mit vier Treffern in Folge sollte Schweich dann beim 28:14 (42.) den Sack zugemacht haben. Am Ende wurde es ein Debakel für die Hunsrückerinnen, die sich deutlich mit 37:21 geschlagen geben mussten.
„Der Sieg ist auch in der Höhe verdient! Bis auf die ersten 10 Minuten konnten die Gäste nicht mithalten, obwohl sie eigentlich personell gut aufgestellt waren. Wir nutzten die vielen Fehler der HSG, kamen immer wieder über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren. Das gebundene Spiel war an diesem Abend bei uns nicht so gut! Wir konnten aber unser schnelles Spiel aufziehen und bestraften die Fehler der Gäste“, sagten die Schweicher Trainer.
„Die neue Halle in Schweich ist schön und gefällt mir! Schweich wollte heute unbedingt, wir konnten nicht! So lässt sich das Spiel zusammenfassen, in dem wir erneut eine Menge von Fehlpässen und technischen Fehlern hatten. Da gibt’s auch keine Entschuldigungen. Glückwunsch an Schweich und ich hoffe, dass wir im letzten Spiel gegen Daun nochmal die Kurve bekommen“, so der Gästetrainer Florian Hübner, der auch in der kommenden Saison bei der HSG weitermachen wird und sich auf diese Aufgabe freut.
HSC: Quary und Le – Rosch (3), Gassanov (5), Gores (3), E. Longen (1), Aalderink (3), V. Longen, Schillinger (1), Karrenbauer (6/1), Jäckels (3), A. Longen (2), I. Longen (3), Moser (7/5).
HSG: Faller und Schell – M. Bach (1), Johann, Schmidt (1), Bolz, Neu (2), Fink (1), Schirokich, L. Bach (5), Hahn (4/1), Kalle (1), Bottlender (6/5)